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Gesundheitswesen

Thema Gesundheit.

Seit Jahren bemühen sich „hochqualifizierte“ Politiker das Gesundheitswesen bezahlbar zu machen. Erfolg, eigentlich keiner. Die Krankenkassenbeiträge steigen ständig und die Leistung wird immer geringer. Wer heute zu einem Arzt geht, der wartet schon mal mehrere Monate, wenn er Pech hat. Fachärzte sind Rarität.

Um die Kosten zu senken, wurde einiges verändert. Ärzte müssen heute lang und breit erklären, warum gerade diese teure OP nötig ist, warum diese Behandlung doch unbedingt gemacht werden kann. Ärzte haben heute ein Budget, das sie für die Behandlung von Patienten ausgeben können. Ist das verbraucht, muss der Arzt evtl. aus seiner eigenen Kasse bezahlen.

Es gibt sicherlich Ärzte, die dann den Patienten möglichst kostengünstig versorgen. Jeder Patient sollte aber das gleiche Recht auf eine gute Behandlung haben!

Aber der Gesetzgeber sieht bisher nur eine angemessene und ausreichende Behandlung für notwendig.

In Schulnoten heißt das, er gibt sich mit einer 4! zufrieden

Früher durften Ärzte noch selbst kleine OPs durchführen, heute geht das nicht mehr. Der Aufwand für den Patienten wird größer, der Patient muss zu mehreren Ärzten gehen, bis er endlich angemessen behandelt wird. Ich glaube nicht, dass man damit Kosten senkt.

Jeder Arztbesuch kostet Zeit und der Arbeitnehmer kann dann auch entsprechend weniger arbeiten. Von der hin- und her- Fahrerei mal abgesehen.

Gesundheitsminister Gröhe sorgte noch für ein Beschleunigungsgesetz. Eigentlich lachhaft, wenn es nicht so traurig wäre. Bisher sind deutsche Politiker auch nicht willens, Fehlentscheidungen der Vorgänger abzuschaffen.

Ebenso sollen nach und nach Reha Kliniken abgeschafft werden. Das passiert ganz einfach so, dass man denen immer mehr das Geld kürzt und sie dann einfach pleitegehen.

Wenn man den massiven Berg an Bürokratie im Gesundheitswesen abschaffen würde, dann könnten Ärzte und Pflegepersonal wieder nahezu zu 90% sich ihren eigentlich Aufgaben widmen und müssten nicht 50% ihrer Arbeitszeit mit Papierbergen verbringen.

In Schweden ist man in dem Punkt schon weiter. Dort gibt es nur noch in Stockholm eine Klinik der Maximalversorgung und im Umkreis nur kleinere Medicalcentren. Wer es (egal wo er wohnt) noch bis nach Stockholm schafft ist eigentlich nicht so krank, dass er einer Intensivmedizinschen Betreuung bedarf.

Diese Verhältnisse gilt es in Deutschland zu verhindern!